Kommunistische Schule
Der Überfall auf den Schüler vor dem Haupteingang der Kantonsschule Baden, war kein gewöhnlicher. Vier Männer, mit zahlreichen Lehrmitteln in der Hand, stürmten auf den flüchtenden Schüler zu, und fingen eine hitzige Diskussion an, die von einem der Männer, mit einem kräftigen Keulenhieb auf das Haupt des Schülers, beendet wurde. Hilflos musste der Schüler zusehen, wie ihn die Männer unter freien Himmel zerrten, und ich zwangen die Sonnenfinsternis anzusehen. Die Begründung des Schülers, dass ihn die Sonnenfinsternis gar nicht interessiere, und dass er nicht einsehe warum er hier stehen solle, da er, wenn er die Finsternis sehen wollte, sich sicher freiwillig nach Stuttgart gemeldet hätte, wurde von den Lehrern mit einem Keulenschlag erwidert.
"Ein klarer Fall von Gewaltanwendung", schrien die Schüler.
"Die Mafia ist ein Dreck gegen diese Lehrer", argumentierten sie weiter.
"Ja, schön und gut. Es war Gewaltanwendung", konterten die Lehrer. "Aber wer war das Opfer? Ein Polizist? Ein Arbeiter? Oder gar ein Brandstifter? Nein, es war ein Schüler. Und da ein Schüler der Schule, und nicht der eigenen Familie gehört (Definition von Herrn Staufacher), ist erstens bewiesen, dass die Schmerzen in der Familie bleiben (geteilter Schmerz gleich halber Schmerz). Und zweitens: Aus welchem Grunde wurde er verprügelt? Aus Neid? Aus Hass? Oder gar aus reinem Vergnügen? Nein! Er hatte sich im Schulhaus verirrt, und hätte so, Gott bewahre, die Sonnenfinsternis verpasst."
Im Laufe der Sonnenfinsternis versuchten noch zahlreiche andere Schüler, sich dem Zwang zu entziehen, wurden aber erbarmungslos von den Lehrern niedergeschlagen.
Danach wurden die Schüler weiter zum Kino Linde gelotst, damit sie nach diesem einmaligen Erlebnis (es hat geregnet und es war bewölkt), auch noch einen einmaligen Film sehen konnten. Auch auf dem Weg zum Kino versuchten einige verbrecherische Schüler, sich diesem Zwang zu entziehen. Nachdem die Lehrer durch Lautsprecher verkündet hatten, dass sie jeden erschiessen würden, der versuche zu fliehen, konnte am Eingang Kino Linde folgende Statistik aufgestellt werden:
Fluchtversuche: 577
Eingefangene: 500
Erschossene: 70
Vermisst: 7
Die Schüler wurden in den Saal gelassen, wo sie eingeschlossen durch Stahltüren, ungestört den Film betrachten konnten. Trotz der zahlreichen Sicherheitsmassnahmen, gelang es 2 Schülern, die Stahltüre mit Hilfe eines Stethoskops zu öffnen, und ins freie zu entweichen. Die Schüler, sowie das verbrecherische Stethoskop wurden aber alsbald ins Jenseits berufen, da sie auf eine Landmine traten.
Inzwischen hatte sich die Lage im Kinosaal zugespitzt. Die Schüler versuchten verzweifelt die Lehrer zu überwältigen, konnten aber kaum Erfolge erzielen, da sie über keine Schusswaffen verfügten. Die Schüler mussten dann aber aufgeben, und sich wieder setzen. Es riecht nach Bürgerkrieg. Von Zeit zu Zeit kann man ein paar Schüsse aus dem Kino hören. Da hat wohl wieder jemand versucht zu flüchten.